Nach dem Stadtratsbeschluss vom April dieses Jahres zur weiteren Teilnahme der Stadt am Bundesprogramm „Demokratie leben!“ und am Landesprogramm „Denk Bunt“ wurde lange und kontrovers um eine neue Konzeption für die strategische Ausgestaltung der „Partnerschaft für Demokratie“ (PfD) in Suhl gestritten. Was den einen – vornehmlich CDU und AfD – zu wenig Einflussnahme der Stadt auf die Vergabe von Fördermitteln war, ist den anderen – vornehmlich Linke und Grüne sowie Mitglieder des Suhler Bündnisses für Demokratie und Toleranz, gegen Rechtsextremismus – deutlich zu viel. Noch einmal prallten zur Stadtratssitzung am Mittwoch nach erneuter nichtöffentlicher Vorberatung im Hauptausschuss die Meinungen dazu im Stadtrat aufeinander.