Das Wort ist mitunter schwer auszusprechen, die Handhabung des Gerätes ist hingegen leicht. Die Rede ist vom Defibrillator, umgangssprachlich oft nur einfach „Defi“ genannt. Dieser kommt bei lebensbedrohlichen Herzrhythmus-Störungen zum Einsatz. Über Elektroden werden gezielte Stromstöße abgegeben, die den Herzrhythmus wieder normalisieren. Weil in solchen Fällen sofortige Hilfe dringend notwendig ist, hängen an öffentlichen Plätzen und Einrichtungen, aber auch in privaten Unternehmen, immer öfter mobile Defibrillatoren aus. In Meiningen sind es bisher 16 Stück. Zwei weitere Geräte sollen demnächst noch folgen, erklärt Kristin Rothmann. Die Meiningerin ist im Auftrag der Medbuy GmbH aus Nienburg unterwegs, um die mobil einsetzbaren Defibrillatoren zu checken und zu warten sowie Mitarbeiter von Verwaltungen und Firmen im Umgang mit den Defis zu schulen. Die automatischen externen Defibrillatoren (AED) kann jeder Laie bedienen. Bereits bei der gemeinsam mit dem DRK Meiningen gestarteten deutschlandweiten Aktion „Keine Macht dem Herzkasper“ hatte Kristin Rothmann 2022 gezeigt, wie mit Hilfe eines Defibrillators der plötzliche Herztod vermieden werden kann.