Erfurt (dpa/th) - Nach Einschätzung von Thüringens Wirtschaftsministerin Colette Boos-John hätte es Möglichkeiten gegeben, bei nötigen Investitionen für den Erfurter Zalando-Standort mit Fördermitteln zu helfen. Der Vertrauensbruch wäre vielleicht nicht so groß ausgefallen, wenn die Arbeitgeberseite früh mit der Arbeitnehmerseite oder auch mit der Landesregierung gesprochen hätte, sagte die CDU-Politikerin in einer Sondersitzung des Thüringer Landtags zum Aus des Erfurter Zalando-Standorts. "Vor allem im Investitionsbereich hätten wir sicherlich Gutes tun können und Möglichkeiten ausschöpfen können, die wir haben."