Köln - Den Friseuren in Deutschland steht nach eigenem Bekunden das Wasser bis zum Hals. «Es sind alle Rücklagen aufgebraucht, teilweise auch die Altersvorsorge - es geht um Existenzen», sagte der Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks, Hans Peter Wollseifer, am Dienstag in Köln über die Situation in vielen Betrieben. Die Branche sende einen «Notruf». Mit Blick auf die Schließungen sagte Wollseifer: «Jeder Tag verschlimmert die Lage noch weiter.» Es dauere zu lang, bis Corona-Hilfen ankommen, und dann kompensierten sie nur einen viel zu kleinen Teil der Umsatzeinbußen. Eine Perspektive sei nötig, wann wieder aufgemacht werden könne.