Corona-Statistik Hildburghausen bleibt Thüringens Inzidenz-Spitzenreiter

Corona-Statistik 2. März Foto: Langer/Grafik

Mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von 252 bleibt der Landkreis Hildburghausen in der Corona-Statistik trauriger Spitzenreiter in Thüringen.

Hildburghausen - Gefolgt wird er vom Landkreis Schmalkalden-Meiningen mit 245 und dem Saale-Orla-Kreis mit einer Inzidenz von 228. Die niedrigsten Inzidenzen in Thüringen weisen Jena (49) und Sonneberg mit 55 auf. Der Ilm-Kreis liegt derzeit bei 75. Bei den angrenzenden hessischen Nachbarn liegt der Landkreis Hassberge immerhin bereits bei 30 mit sinkender Tendenz. Das Rhön-Grabfeld bei 43 (steigende Tendenz). Die Zahlen beziehen sich auf das RKI mit Stand 0 Uhr 2. März.

Thüringen bleibt mit Blick auf einen wichtigen Wert das am schwersten von der Pandemie betroffene Bundesland. Mit etwa 125 Neuinfektionen je 100 000 Einwohner innerhalb der vergangenen sieben Tage fiel diese Inzidenz nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) von Dienstag nur minimal geringer aus als am Vortag (126,5). Bundesweit am zweithöchsten war der Wert am Dienstag in Sachsen-Anhalt mit rund 93, deutschlandweit lag er bei circa 65.

Allerdings war Thüringen laut RKI auch an der Spitze bei der Impfquote: Die Zahl der Erstimpfungen ist im Vergleich zu Montag um etwa 2430 auf rund 122 000 gestiegen. Damit lag die Impfquote bei 5,7 Prozent und über dem bundesweiten Wert von 5,1 Prozent. Bei den Zweitimpfungen, die zur Absicherung des Impfschutzes bei den bislang verwendeten Impfstoffen nötig ist, lag die Quote bei 2,8 Prozent und die Zahl bei rund 59 480 Geimpften. Einzelne Länder haben bei den Zweitimpfungen bereits eine höhere Quote; der Bundesdurchschnitt ist 2,6 Prozent. In Thüringen leben etwa 2,1 Millionen Menschen. cob/dpa

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