Corona Schmalkalden-Meiningen Inzidenz wieder auf 465 angestiegen

Zwischen Freitag und Sonntag hat die Zahl der sich in den letzten sieben Tagen mit Corona Infizierten im Landkreis Schmalkalden-Meiningen wieder zugenommen. Foto: Proxima Studio

Von Freitag auf Sonntag ist die Sieben-Tages-Inzidenz im Landkreis Schmalkalden-Meiningen wieder leicht gestiegen – von 439 auf 465.

Meiningen - Der Umstand, dass das Landratsamt in Meiningen in der vierten Welle nicht dazu zurückgekehrt ist, am Wochenende aktuelle Zahlen zu veröffentlichen, kann schlechte Nachrichten nicht verhindern: War die Sieben-Tage-Inzidenz am Freitag noch auf 439,5 gesunken, stieg sie bis Sonntag wieder an. Das Robert-Koch-Institut meldete für den Landkreis Schmalkalden-Meiningen einen Wert von 465,2. Bislang haben sich damit 13 794 Kreisbewohner mit Covid-19 infiziert, was einer Infektionsrate von 11,1 Prozent entspricht. Bei insgesamt 418 Todesfällen beträgt die Letatlitätsrate – also der Quotient aus gemeldeten Todesfällen und Fallzahlen – 3,03 Prozent.

Nach Angaben des Portals Corona-in-Zahlen.de mussten mit Stand Sonntag 13 Covid-19-Patienten intensivmedizinisch betreut werden, acht von ihnen wurden zu diesem Zeitpunkt invasiv beatmet. 31 Prozent der zur Verfügung stehenden Intensivbetten war mit Covid-19-Patienten belegt. Die Belegungsrate aller Intensivbetten (nicht nur Covid-19) beträgt aktuell 76 Prozent.

Auf der Webseite wird tagesaktuell auch aufgeschlüsselt, in welchen Altersgruppen wie viele Infektionen und Todesfälle vorkommen. Kinder im Alter bis zu vier Jahren haben sich bislang 282 infiziert, zwischen fünf und 14 waren es 1142. In der Altersgruppe 15 bis 34 Jahre hatten bislang 2863 Kreisbewohner eine Corona-Infektion, einer starb daran. Bei den 35- bis 59-Jährigen weist die Statistik 5427 Infektionen und 16 Todesfälle aus. Die Zahl der Todesfälle steigt mit zunehmendem Alter deutlich an: 123 waren es bislang von 2812 Infizierten in der Altersgruppe 60 bis 79 Jahre. 278 über 80-Jährige von den 1268 Covid-19-Erkrankten starben an oder mit dem Virus. Unterschiede gibt es auch zwischen den Geschlechtern: 7360 Frauen haben sich bislang infiziert, 198 starben. 219 Todesfälle wurden bei den 6314 infizierten Männern registriert, einer bei den 120 Personen unbekannten Geschlechts. rwm

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