Corona-Pandemie Zentrales Impfzentrum in Erfurt öffnet

  Foto: Berit Richter

Am Mittwoch, 10. März, wird das überregionale Impfzentren in der Messehalle Erfurt seinen Dienst aufnehmen.

Erfurt - Am Mittwoch, 10. März, wird das überregionale Impfzentren in der Messehalle Erfurt seinen Dienst aufnehmen. Dort stehen dann zwölf Impfkabinen zur Verfügung, um bis zu 10 000 Menschen wöchentlich zu impfen. Dazu erklärt Gesundheitsministerin Heike Werner: „Das ist ein weiterer Meilenstein in unserer Thüringer Impfstrategie. Ich freue mich sehr, dass wir nun bald in noch größerem Umfang impfen können.“ Damit verfolge man „konsequent das Ziel, bis Ostern zehn Prozent der Thüringer die Erstimpfung zu ermöglichen.“ Gleichzeitig bereite man das zweite Quartal vor, für das deutlich größere Impfstoffmengen angekündigt seien.

Die Standortwahl sei anhand wesentlicher Faktoren, wie der Anbindung an öffentliche Verkehrsmitteln, einem ausreichenden Parkplatzangebot und der Barrierefreiheit, erfolgt. Zur Anwendung komme zunächst der Impfstoff von AstraZeneca. Nach der Aktualisierung der Empfehlung der Ständigen Impfkommission könnten auch Termine für über 70/80-Jährige sowie für über 64-Jährige mit bestimmten Vorerkrankungen angeboten werden.

Termine vereinbaren können: Über-80-Jährige; Über 70-Jährige; Personen mit einer Demenz oder geistigen Behinderung in stationären oder teilstationären Einrichtungen; Tätige in der ambulanten oder stationären Versorgung von Personen mit Demenz oder geistiger Behinderung Personen mit Down-Syndrom (Trisomie21); Personen, die im Rahmen der nach Landesrecht anerkannten Angebote zur Unterstützung im Alltag im Sinne des § 45a des Elften Buches Sozialgesetzbuch regelmäßig bei älteren oder pflegebedürftigen Menschen tätig sind Personen, die in Kinderbetreuungseinrichtungen, in der Kindertagespflege und in Grundschulen, Sonderschulen oder Förderschulen tätig sind; Personen mit Vorerkrankungen mit hohem Risiko für einen schweren COVID-19-Verlauf Personal in medizinischen Einrichtungen (umfasst sind jeweils auch Auszubildende und Studierende mit unmittelbarem Patientenkontakt) Personal in Positionen, die für die Aufrechterhaltung der Krankenhausinfrastruktur besonders relevant sind Personal des Öffentlichen Gesundheitsdienstes ohne Patientenkontakt bis zu zwei enge Kontaktpersonen von Pflegebedürftigen oder Schwangeren; Polizei- und Ordnungskräfte, die in Ausübung ihrer Tätigkeit zur Sicherstellung der öffentlichen Ordnung, insbesondere bei Demonstrationen, einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind sowie Soldaten, die bei Einsätzen im Ausland einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind. Terminbuchung über

 

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