Corona im Ilm-Kreis Vier Patienten müssen beatmet werden

Eine Maske zur Beatmung auf einer Intensivstation eines Klinikums. Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa Foto: dpa

Die Sieben-Tage-Inzidenz im Ilm-Kreis ist weiter angestiegen.

Arnstadt - Die Sieben-Tage-Inzidenz im Ilm-Kreis ist weiter angestiegen. Am Montag lag sie laut Robert-Koch-Institut (RKI) bei 319 Fällen je 100 000 Einwohner. 42 neue Fälle sind seit Sonntag dazugekommen. Das Gesundheitsamt ermittelt zu 654 bestätigten, aktiven Fällen. In den Ilm-Kreis-Kliniken werden 48 bestätigte Fälle, sieben davon auf Intensivstation, vier davon beatmet, und vier Verdachtsfälle isoliert behandelt.

In einer Pflegeeinrichtung in Ilmenau sind über das Wochenende vier Personalkräfte und drei betreute Personen positiv getestet worden. In einer Pflegeeinrichtung in einem Ortsteil von Ilmenau sind über das Wochenende zwei Personalkräfte positiv getestet worden.

Im am Freitag geschlossenen Kindergarten „Sonnenschein“ in Gehren sind zwei weitere Kinder am Wochenende positiv getestet worden. Des Weiteren traten zahlreiche Infektionen im privaten Umfeld des Kindergartens auf. Der evangelische Kindergarten in Gräfenroda ist aufgrund des dortigen Infektionsgeschehens am Sonntag bis voraussichtlich Donnerstag geschlossen worden. Nachgewiesen wurde unter anderem eine Mutation. Das Gesundheitsamt ermittelt noch. In einem Kindergarten in Arnstadt ist ein Kind positiv getestet worden.

An einer Grundschule in einem Arnstädter Ortsteil sind über das Wochenende drei Kinder positiv getestet worden. In einer Gemeinschaftsunterkunft in Arnstadt ist ein positiver Schnelltest eines Bewohners bestätigt worden. In einer öffentlichen Verwaltung ist eine Personalkraft positiv getestet worden. Sie befand sich bereits in Quarantäne.

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