Sonneberg/Mengersgereuth-Hämmern - Die Zahlen sind ins Rutschen gekommen. Am 14. Dezember hatte sich der Landkreis Sonneberg noch mit einer Inzidenz von 442 und den traurigen Folgen eines Spitzenplatzes der deutschlandweit von der Pandemie am schlimmsten betroffene Gebietskörperschaft herumgeplagt. In diese Richtung ging es zunächst weiter, als tags darauf eine Inzidenz knapp unter der 500er-Schwelle zu verkünden war. Zeitweise galten Mitte Dezember über 300 Frauen, Männer und Kinder als aktiv erkrankt. Nimmt man dieses Aufkommen Mal zwoeinhalb – wie es das Landratsamt empfiehlt um einen Daumenwert zur Zahl an Kontaktpersonen zu erhalten – dann waren punktuell über 1000 Kreisbürger zeitgleich in der Pflicht, entweder den eigenen Krankheitsverlauf oder ein mögliches Ansteckungsrisiko in häuslicher Quarantäne auszusitzen.