Corona-Maßnahmen Hartmann hält „einfaches G“ für ausreichend

Ein „einfaches G“ wie getestet würde nach Ansicht des Bürgermeisters von Rosa für viele Bereiche ausreichen. Foto: dpa/Sven Hoppe

Der Bürgermeister von Rosa, Silvio Hartmann, hat sich im Internet an seine Gemeinde gewandt und für einen anderen Umgang mit der Corona-Pandemie plädiert.

Rosa - Nach Ansicht von Silvio Hartmann würde „ein einfaches G (getestet)“ für viele Bereiche ausreichen. „Diese Tests müssen vom Bund oder Land bezahlt werden“, schreibt er. „Außerdem sollte der Nachweis von Antikörpern für den Status Genesen ausreichend sein.“ Das „kaputtgesparte Gesundheitssystem“ müsse „endlich auf gesunde Beine gestellt werden“.

Hartmann veröffentlichte seinen Text auf der Facebook-Seite namens „Gemeinde Rosa/Georgenzell“. „Die aktuellen Corona-Maßnahmen“, heißt es eingangs, „nehmen langsam groteske und befremdliche Zustände an“. Ein Keil, der „durch Politik und Medien in die Bevölkerung getrieben wird“, gehe „bis aufs Mark und wird zunehmend in Gesprächen sichtbar“. Namentlich erwähnt Hartmann „unsere ehrenwerte Landrätin Frau Greiser“, die „in ihrem jüngsten Artikel den Keil weiter vorantreibt“. Gemeint ist offensichtlich ein Appell der Landrätin an die Bevölkerung, Impfangebote wahrzunehmen, der vor Wochenfrist in der Heimatzeitung veröffentlicht worden ist. Aus Hartmanns Sicht ist diese Pandemie „nicht die Pandemie der Ungeimpften. Sie ist die Pandemie der Versager“, schreibt er, „eine Pandemie von Widersprüchen“. Die jetzigen Maßnahmen führten „zu noch weniger Solidarität und zu noch weniger Pflegekräften“.

Hartmann hat im September auf der Facebook-Seite auch die Termine des Impfbusses für Rosa angekündigt; versehen mit dem Satz: „Beachte: die Rückfahrt kann nicht gebucht werden!“ uf

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