Corona Landkreis auf Bundesniveau

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In den vergangenen Tagen ist die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis Hildburghausen wieder gestiegen. Hintergrund sind mehrere Infektions-Cluster aus Kindertagesstätten und von privaten Feiern.

Hildburghausen - Der Anstieg der Sieben-Tage-Inzidenz war von Seiten des Gesundheitsamtes im Landratsamt Hildburghausen absehbar: Durch die neuen Fälle in drei Kindertagesstätten bildeten sich zum Teil größere Cluster, die nun nach und nach anhand von PCR-Tests bestätigt und in die Statistik aufgenommen werden. Von Dienstag auf Mittwoch waren es 19 neue Fälle, die das Gesundheitsamt an das Robert-Koch-Institut (RKI) übermittelte. Allein elf dieser Fälle stammen aus einem Familienverbund und gehen auf eine Infektion aus einem der Kindergärten zurück. Dies zeigt noch einmal, wie ansteckend die vorherrschende Delta-Variante ist.

Neben den „Kita-Clustern“ waren es auch Infektionen auf privaten, aber zulässigen Feiern, die die Fallzahlen nach oben trieben.

In Fokus war zuletzt auch die lokale Hospitalisierungsinzidenz im Landkreis. Die Überschreitung des Schwellenwertes hatte maßgeblich dazu beigetragen, dass das Landratsamt am Montag eine neue Allgemeinverfügung verabschiedete. Diese Zahl der stationär behandelten Covid-Patienten spiegelt allerdings nicht zwangsläufig die tatsächliche Lage im Hildburghäuser Krankenhausbereich wieder. Die Hospitalisierungsinzidenz berechnet sich nach dem Wohnort des Patienten und nicht nach der tatsächlichen Belegung der Kliniken. So fällt ein Hildburghäuser, der an Covid-19 erkrankt ist und in einem Krankenhaus außerhalb des Landkreises liegt, in die Statistik des Landkreises Hildburghausen, ein Patient, der außerhalb des Landkreises lebt, hier aber behandelt wird, nicht.

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