Corona Klinikum Suhl stoppt Routinebesuche

 Foto: Suhl

Das Zentralklinikum in Suhl macht ab Mittwoch für Besucher dicht. Es gibt Ausnahmen, aber der Standardbesuch muss wegen Corona entfallen.

Suhl - Die Corona-Lage zwingt das SRH Zentralklinikum Suhl zu verschärften Maßnahmen. Ab dem 20. Oktober gilt ein Stopp für Routinebesuche. „Wir schützen damit unsere stationären Patienten sowie Mitarbeiter während der ungebrochenen Corona-Welle in unserer Region und in der Infektionszeit, die uns zusätzlich volle Stationen beschert“, erklärt der Ärztliche Direktor des Klinikums, Prof. Andreas Tiemann. Kontaktreduzierungen böten, neben den bekannten Abstands- und Hygieneregeln, den besten und ausgewogensten Schutz vor Infektionen. Der routinemäßige Krankenbesuch ist zwar nicht gestattet, aber es gelten Ausnahmen in den folgenden Fällen:

  •  Schwerstkranke Patienten sowie Patienten am Lebensende dürfen wie bisher besucht werden, Besucher müssen aber geimpft, offiziell getestet oder genesen sein.
  • Kinder auf den Kinderstationen und ihre Begleitpersonen dürfen weiterhin regulär von einem Angehörigen (älter als 16 Jahre) besucht werden, Besucher müssen geimpft, offiziell getestet oder genesen sein.
  • Väter dürfen zur Entbindung sowie auf der Geburtsstation dabei sein. Ein Antigen-Schnelltest im Kreißsaal ist obligat. Verlassen sie das Klinikum erstmals, gelten für sie die Besuchsregeln.
  • Persönliche Arztgespräche auf Station sind für Angehörige nach vorheriger Vereinbarung möglich. Um sie wahrzunehmen, müssen Angehörige geimpft, offiziell getestet oder genesen sein.
  • Besondere Besuchswünsche von Patienten, etwa während eines sehr langen Krankenhaus-Aufenthaltes, werden in der Regel ermöglicht; Besucher müssen auch in diesen Fällen geimpft, offiziell getestet oder genesen sein.
  • Besuch nach diesen Richtlinien soll in der Regel nur durch einen einzelnen Angehörigen beziehungsweise Besucher (geimpft, genesen, getestet) stattfinden.

Für ambulante Patientinnen und Patienten und Sprechstunden gelten ebenfalls Regeln:

  •  Begleitpersonen, gerade bei ambulanten Patienten oder Sprechstundenbesuchen, sollen nicht mit ins Klinikum kommen. Eine Begleitung ambulanter Patientinnen und Patienten ist ausnahmsweise möglich, wenn sie aus ethischen Gründen angezeigt ist, etwa bei behinderten Patienten, Hochbetagten, Kindern, zur Geburtsplanung oder Feindiagnostik.

Generelle Hygienemaßnahmen bestehen fort. Verpflichtend für alle Besucher des Klinikums sind: Abstand halten, medizinischen Mund-Nasen-Schutz tragen und Hände desinfizieren.

Die aktuellen Besuchsregeln und Veränderungen stehen auch auf der Internetseite des Klinikums.

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