Mehr Frauen als Männer erkrankt Inzidenz in Suhl schwankt stark und liegt bei 220

Auch im Suhler Testzentrum im CCS wird jetzt vor den Osterfeiertagen noch einmal getestet und alle Bürger sind aufgerufen, das Angebot wahrzunehmen. Foto: frankphoto.de

Die Zahlen des Robert-Koch-Institutes belegen, dass in Suhl mehr Frauen als Männer an Covid-19 erkrankt sind. Eine Erklärung liefert die Statistik nicht. Aber es spiegelt den gesamtdeutschen Trend wider. In der Bundesrepublik leben insgesamt etwa eine Million mehr Frauen als Männer.

Suhl - Die Sieben-Tage-Inzidenz der neuen Coronafälle innerhalb einer Woche, bezogen auf 100 000 Einwohner, schwankt in Suhl weiter stark. Übers Wochenende, am Sonntag, war sie kurzzeitig unter die 200er-Marke gefallen und lag bei 193. Die Meldung des Robert-Koch-Institutes für Montag, Stand null Uhr, gibt aber wieder einen hohen Wert von exakt 220,2 an. Damit hat Suhl zwar die unrühmlichen Top-Ten im Freistaat verlassen, liegt aber auf Platz elf und mit einem Wert nur knapp unter dem Landesdurchschnitt von 235,1 noch zu weit oben. Neue Todesfälle gab es nicht.

Die insgesamt 1628 bisher nachweislich mit dem Coronavirus Infizierten schlüsseln sich nach Altersklassen und Geschlecht entsprechend der RKI-Statistik wie folgt auf:

Altersgruppe (AG) null bis vier Jahre: zwölf Jungs und 13 Mädchen; AG fünf bis 14: 41 Jungs und 33 Mädchen; AG 15 bis 34: 172 Männer und 182 Frauen; AG 35 bis 59: 283 Männer und 320 Frauen; AG 60 bis 79: 158 Männer und 180 Frauen sowie bei den Über-80-Jährigen 76 Männer und 158 Frauen. Bis auf die Altersgruppe fünf bis 14 Jahre sind also zumeist sogar deutlich mehr Frauen als Männer an Covid-19 erkrankt.

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