Corona in Schmalkalden-Meiningen Und sie steigt weiter, die Inzidenz: 349

Ob allein die Maske hilft? Die Inzidenz im Landkreis Schmalkalden-Meiningen will einfach nicht sinken. Foto: dpa/Bernd Wüstneck

Schmalkalden-Meiningen kommt von den hohen Inzidenzwerten nicht herunter. Das RKI meldet für Mittwoch 349 Fälle pro 100 000 Einwohner binnen einer Woche.

Meiningen - Das Corona-Virus lässt im Landkreis Schmalkalden-Meiningen nicht locker. Am Mittwoch meldete das Robert-Koch-Institut eine Sieben-Tage-Inzidenz von 349. Das entspricht einem Anstieg um 38 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und ist weit von den Schwellenwerten 200 und 100 entfernt.

Insgesamt meldete das Gesundheitsamt in Meiningen am Mittwoch 104 neue Corona-Infektionen, deutlich mehr als tags zuvor. Die Zahl der aktiven positiven Fälle stieg damit ebenso deutlich an. Erfreulich ist hingegen, dass kein weiterer Todesfall vermeldet werden musste, ebenso, dass die Zahl derer, die stationär behandelt werden müssen um einen Patienten gesunken ist.

Nicht Halt zu machen scheint das Virus vor den hohen Mauern der JVA Untermaßfeld. Erneut haben sich dort zwei Personen angesteckt und wurden positiv auf SARS-CoV-2 getestet. Die Kontaktermittlungen laufen derzeit.

An der Grundschule Grabfeld in Bibra hat sich eine Person mit dem Virus infiziert. Mit der Kontaktpersonennachverfolgung wurde durch das Gesundheitsamt begonnen.

In Meiningen sind die Fallzahlen auch wieder leicht gestiegen, auf nunmehr 98. Schmalkalden bleibt mit 132 Spitzenreiter. Für Zella-Mehlis meldet das Gesundheitsamt 47 Erkrankte, ebenso für Breitungen. Weitere Zahlen: Steinbach-Hallenberg 36, Wasungen 24, Untermaßfeld 9 und Sülzfeld 7. rwm

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