Schmalkalden-Meiningen Schwankende Inzidenz und ein Todesfall

Noch immer sind im Landkreis nicht alle hochbetagten Menschen geimpft. Daher gibt es in dieser Altersgruppe immer wieder Todesfälle zu beklagen. Foto: dpa/Friso Gentsch

Ein weitere Todesfall und ein Inzidenzwert auf Achterbahnfahrt – so lässt sich Corona-Lage im Landkreis Schmalkalden-Meiningen am Wochenende zusammenfassen.

Meiningen - Die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis Schmalkalden-Meiningen fährt aktuell Achterbahn. Lag der vom Robert-Koch-Institut (RKI) gemeldete Wert am Freitag noch bei 287, sank dieser am Samstag auf 240, um am Sonntag wieder auf 267 zu steigen.

Am Samstag meldete das Gesundheitsamt 51 neue Infektionen. Damit stiegt die Zahl der bisher Infizierten auf 8695. 66 Patienten lagen im Krankenhaus. Es gab 555 positive Fälle. Zudem machte das Gesundheitsamt Mitteilung über einen weiteren Todesfall: Ein 85-Jähriger aus der Region Dolmar-Salzbrücke ist im Zusammenhang mit Covid-19 verstorben.

Am Sonntag kamen dann zwar nur 41 neue Fälle hinzu. Dennoch trieben diese die Inzidenz wieder noch oben. Auch stiegt die Zahl der stationär zu behandelnden Patienten um 3 auf 69. Insgesamt waren am Sonntag 573 Kreisbewohner positiv und in Quarantäne.

Über das Wochenende hat Schmalkalden mit am Sonntag 128 Fällen die rote Laterne nicht abgegeben. In Meiningen sind die Zahlen ebenso gestiegen, nun auf 96. Breitungen bleibt mit 43 Infizierten Hotspot. Weitere Werte aus der Region: Wasungen 27, Schwallungen 29, Grabfeld 26, Kaltennordheim 16, je 4 zählen Belrieth, Vachdorf, Untermaßfeld und Sülzfeld. rwm

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