Corona-Ausbruch in Pflegeheim Zahl der Betroffenen in Steinach hat sich verdoppelt

Der Aushang an der Pforte des Steinacher Seniorenzentrums informiert über die Infektionslage. Foto: Zitzmann/Carl-Heinz Zitzmanncamera900

Den zweiten Nachweis der britischen Corona-Mutation meldet das Sonneberger Landratsamt.

Sonneberg/Steinach/Neuhaus am Rennweg - Nachdem kürzlich erstmals die britische Virus-Mutation im Kreis nachgewiesen wurde, hat sich nun ein weiterer der insgesamt fünf Verdachtsfälle der vergangenen Woche bestätigt. So wurde die britische Variante B.1.1.7. in Zuge einer Sequenzierung der positiven PCR-Probe einer Frau aus Neuhaus am Rennweg nachgewiesen. Darüber hinaus hat die Kreisbehörde Kenntnis, dass sich bei jüngsten Infektionsnachweisen weitere Hinweise auf Virus-Mutationen ergeben haben.

Unverändert im Aufwärtstrend bleibt die Inzidenz. Geschuldet 14 bestätigten Neuinfektionen binnen eines Tages wird ein Wert von 88,4 erreicht. Letztmalig unterm für etwaige Lockerungen maßgeblichen 50er-Schwellenwert lag der Kreis am 16. Februar mit einer 40er-Inzidenz.

Beim Ausbruchsgeschehen im Steinacher Seniorenzentrum hat sich die Zahl der Betroffenen verdoppelt. Demnach gelten nunmehr fünf Senioren und ein Mitglied der Belegschaft als Corona-positiv. Die Nachweise ließen sich außerhalb der Reihentestung erheben, deren Ergebnis steht somit noch aus.

Im Malmerzer Kindergarten „Wirbelwind“ gibt es mittlerweile zwei bestätigte Ansteckungen unter Erziehern. Quarantäne halten müssen deren Kontaktpersonen, dazu zählen vier Kita-Beschäftigte und die betreffende Kindergartengruppe.

Unverändert ist die Situation am Förderzentrum Sonneberg bzw. am Neuhäuser Gymnasium. Wie berichtet, gibt es in beiden Bildungseinrichtungen jeweils eine nachgewiesene Infektion in der Schülerschaft. In beiden Fällen müssen die unmittelbaren Klassenkameraden zuhause bleiben. Quarantäne müssen am Förderzentrum zudem fünf Beschäftigte wahren. Die Testung der Kontaktpersonen ist eingeleitet. Den Rachenabstrich hinter sich haben derweil die Zwölftklässler des Neuhäuser Gymnasiums und ihre Lehrer. Die Ergebnisse lagen dem Landratsamt allerdings am Freitagvormittag noch nicht vor.

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