Corona Auch Landkreis-Nachbarn verschärfen die Regeln

Getestet, genesen oder geimpft – der Zutritt zu Gaststätten, Sportstätten, Kinos und Kulturveranstaltungen ist ab Mittwoch im benachbarten Rhön-Grabfeld verschärft. Foto: picture alliance/dpa/Sven Hoppe

Auch in Nachbarlandkreisen müssen die Corona-Regeln angepasst werden. Im Rhön-Grabfeld wird nun aufgrund steigender Inzidenzen 3G eingeführt.

Bad Neustadt - Mit dem Landkreis Rhön-Grabfeld führt eine weitere Nachbarregion Hildburghausens die 3G-Regel für Innenräume ein. Ab Mittwoch ist laut Landratsamt der Zutritt zu Gaststätten, Sportstätten, Kinos und Kulturveranstaltungen nur noch möglich, wenn man geimpft, genesen oder aktuell getestet ist. Ursache ist, dass in Rhön-Grabfeld die Inzidenz-Marke von 35 seit mehr als drei Tagen überschritten wurde, was in Bayern und Hessen (ähnlich wie in Thüringen) verschärfte Corona-Regeln nach sich zieht.

Zuvor waren bereits in den Landkreisen Hassberge und Fulda die 3G-Regeln für Innenräume in Kraft gesetzt worden. Suhl verzichtet trotz hoher Inzidenzen zunächst auf Verschärfungen. In Schmalkalden-Meiningen liegen sowohl die Sieben-Tage-Inzidenz als auch die Hospitalisierungsquote („Schutzwert“) nach wie vor unter den Schwellenwerten für die Thüringer Warnstufe 1.

Auch der Kreis Coburg hat die entsprechenden bayerischen Warnwerte noch nicht überschritten, in der Stadt Coburg könnte dies aber bereits rasch der Fall sein.

Im Ilm-Kreis liegt die Inzidenz seit drei Tagen über 35, allerdings liegen dort kaum Corona-Infizierte im Krankenhaus.

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