Congress Centrum Suhl Falco trifft Amadeus

40 Jahre Rock Me Amadeus sind für die Macher des Bühnenkrachers „Falco – Das Musical“ Grund für eine neue Geschichte – 2026. Der Kartenverkauf für „Falco meets Amadeus“ läuft.

Das neue Musical „Falco meets Amadeus“ ist am 8. April 2026 im CCS zu erleben. Foto: Marcel Klette

„Der Kommissar“ ist zurück! Nach unzähligen ausverkauften Shows und über einer halben Million begeisterten Besuchern bringen die Macher von „Falco – Das Musical“ nun das neueste Werk aus der Feder des Kreativ-Teams um Hauptdarsteller Alexander Kerbst auf die Bühne und lassen dabei den Mythos noch einmal aufleben: „,Falco meets Amadeus’ erzählt bildgewaltig und exzentrisch von zwei absoluten Ausnahmeerscheinungen in der Musikgeschichte und kombiniert dabei alle großen Falco-Hits live mit der spannenden Geschichte des legendären Wieners“, wirbt Janine Lerch vom Concertbüro Zahlmann GmbH.

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Schillernde Pop-Ikone

Die neue Bühnenshow gewähre einen tiefen Einblick in die Gedanken- und Gefühlswelt des Künstlers und des Menschen hinter der schillernden Pop-Ikone und würdige dabei das großartige Lebenswerk des „Falken“. 2026 geht „Falco meets Amadeus“ auf große Premieren-Tournee durch Deutschland, Österreich, die Schweiz und Italien. „Unsterblich bin ich erst, wenn ich tot bin!“ Um diese düsteren, vorausahnenden Worte rankt sich die neue Hommage an das Genie der deutschsprachigen Pop- und Rap-Geschichte. Das neue Musical sei ein packender und tief bewegender musikalischer Streifzug durch die prägenden Stationen im Leben des markanten Musikers – eines Menschen, der das Leben bis an seine Grenzen auskostete und durch viele Höhen und Tiefen ging, bis hin zur Selbstzerstörung, heißt es in der Ankündigung.

Zwischen Genie und Wahnsinn

Über 60 Millionen verkaufte Tonträger, eine schier grenzenlose Anzahl ausverkaufter Konzerte weltweit und das bis heute einzige deutschsprachige Lied an der Spitze der amerikanischen Charts machten Falco zum international erfolgreichsten österreichischen Musiker aller Zeiten neben Wolfgang Amadeus Mozart. In seinem Nr.-1-Song „Rock Me Amadeus“ besingt er unter anderem Mozarts Popularität, Schulden und seine Beziehung zu Frauen – Parallelen, die auch Falco selbst zugeschrieben werden können.

So viele Gemeinsamkeiten

Als Wendepunkt in Falcos Karriere darf der Song natürlich auch in der Neuauflage von Falco meets Amadeus“ nicht fehlen. Und es gibt weitere Gemeinsamkeiten der beiden Musik-Genies: Beide waren ihrer Zeit weit voraus, schufen ihren eigenen, einzigartigen musikalischen Stil und prägten damit die Musik ihrer Zeit wie niemand sonst; zwei komplexe und umstrittene Charaktere zwischen Genie und Wahnsinn und zwei exzessiv geführte Leben, die jeweils viel zu früh ein Ende fanden. Falco kam im Alter von 40 Jahren bei einem Autounfall in der Dominikanischen Republik ums Leben, während Mozart mit nur 35 Jahren an hitzigem Frieselfieber starb. Beide lebten hauptsächlich in Wien und wurden dort auch zu Grabe getragen. In den Herzen ihrer Fans leben sie für immer weiter, und ihr musikalisches Vermächtnis machte sie schließlich unsterblich.

Erst Falco, dann ordentliche Musik

„Das war Falco, jetzt aber spielen wir ordentliche Musik.“ Der Kommentar des Radiosenders Ö3 zu einem Falco-Titel zeigt, wie umstritten er war. Die Song-Auswahl im neuen Musical reicht von „Der Kommissar“ über „Vienna Calling“ und „Jeanny“ bis hin zum heute wieder brandaktuellen Song „Europa“, begleitet von einer fünfköpfigen Band und allesamt live gesungen.

„Falco meets Amadeus“ ist am 8. April 2026, ab 20 Uhr, im CCS zu erleben. Karten gibt es auch in der „Freies Wort“-Geschäftsstelle in der Gothaer Straße 9 in Suhl.