Coburg/Haßfurt/Schweinfurt - Früher bestanden weite Teile der Region im Mai aus einem riesigen Blütenmeer: goldgelbe Raps-Felder, wohin das Auge blickte. Sehr zur Freude nicht nur von Wanderern und Radlern. Aber das hat sich gewandelt. "An manchen Stellen des Coburger Landes sieht man nicht mehr viel", sagt Hans Rebelein, Geschäftsführer des Bayerischen Bauernverbands im Kreis Coburg, und nennt Zahlen: Im Jahr 1990 wuchsen im Coburger Land auf knapp 4000 Hektar Ölfrüchte, zu denen hauptsächlich der Raps zählt. Im Jahr 2019 waren es nur noch gut 830 Hektar.
Coburg Gezeitenwechsel beim gelben Blütenmeer
Martin Fleischmann 22.05.2020 - 13:26 Uhr