Was die Suhlerin Silvia Bergner in den gut drei Jahren ihres Wirkens als Citymanagerin erreicht hat kann sich sehen lassen: Nicht nur die vorher nie dagewesene enge Vernetzung der Innenstadthändler, die sich in regelmäßigen Runden bei Weinabenden zusammenfinden und frei von der Leber weg all das diskutieren, was sie bewegt, sondern auch die neuen Veranstaltungsformate wie regionale Themenmärkte, das gemeinsam mit der IHK Südthüringen organisierte Heimatshoppen oder der grüne (und auch mal rote) Teppich im Steinweg – all das sind Akzente, die Bergner seit ihrem Amtsantritt gesetzt hat. Und der von ihr eingeführte regelmäßige Newsletter, in dem Angebote und Veranstaltungen der Stadt weithin bekannt werden. Ein vielversprechender Auftakt also ihrer Tätigkeit als Citymanagerin, die sie über ihren Arbeitgeber, das HCS Medienwerk, im Auftrag der Stadtverwaltung Suhl ausfüllt. Nach nunmehr drei Jahren hat das Land dafür allerdings seine Förderung gekürzt. Die Stelle selbst wurde zwar um ein Jahr verlängert, doch kann sie Bergner nur noch an insgesamt zwei Tagen pro Woche ausfüllen. Sie tue das hauptsächlich mit Fokus auf die Menschen, „mit denen wir die Innenstadt zu einer lebendigen, freundlichen City machen wollen.“ Was bislang fehlte sei die fachliche Begleitung, eine Verbindung zur Stadtverwaltung und Wirtschaftsförderung, um beispielsweise auch Fördermittel auf den Weg bringen und ausreichen zu können.
Citymanagement Suhl Zwei Frauen, ein Ziel: Mehr Leben in der City
Georg Vater 26.06.2024 - 17:26 Uhr