Caritas sammelt Kleine Münze, große Wirkung

Caritas ruft zur Fremdwährung-Spende auf. Der Erlös soll an lokale Projekte und an die Ukraine-Hilfe gehen.

Jeder Schein und jede Münze, sei sie auch noch so klein, zählt. Foto: IMAGO/MiS

Wenn das neue Jahr beginnt und gute Vorsätze gefasst werden, ruft die Caritas im Bistum Fulda im Rahmen der Aktion „Kleine Münze – große Hilfe“ zur Restgeldsammlung auf. Ob Lira, Zloty, Franken oder Restbestände von D-Mark – jede Währung hilft. Wer von Reisen noch fremde Münzen oder Scheine übrig hat, selbst wenn es auch nur ganz kleine Beträge sind, kann damit Gutes bewirken und eine große Wirkung erzielen.

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Nach dem Urlaub oder Geschäftsreisen liegengebliebenen Fremdwährungen sind für den Alltag kaum von Bedeutung – für Hilfsprojekte aber ein wertvoller Beitrag. „Aus unzähligen kleinen Beiträgen wird am Ende eine große Hilfe“, erklärt Caritasdirektor Markus Juch. „Deshalb ist für uns jede Münze wichtig – und jede helfende Hand. Mit den Spenden aus der Restgeldsammlung können wir dort unterstützen, wo Hilfe dringend gebraucht wird.“

Fremdwährung wird in Euro getauscht

Die Fremdmünzen und -scheine werden von der Caritas in Euro umgetauscht. Der Erlös kommt zu 50 Prozent örtlichen Projekten und Pfarreien zugute – etwa Familienhilfen, sozialen Initiativen oder Kindertagesstätten. Die andere Hälfte fließt in das Ukraine-Projekt der Caritas, mit dem Menschen mit Behinderungen bei der Partner-Caritas in Iwano-Frankiwsk unterstützt werden.

Abgabemöglichkeiten für die Fremdwährungs-Spenden gibt es unter anderem in der Caritas-Geschäftsstelle Fulda (Wilhelmstraße 2 am Dom), bei den Regional-Caritasverbänden in Fulda, Geisa, Hanau, Kassel und Marburg sowie in zahlreichen Einrichtungen und Pfarreien. „Für jede Spende bedankt sich die Caritas im Namen der Menschen, denen sie zugutekommt.“, so Juch.

Ein Verzeichnis der Sammelstellen findet sich unter: https://bit.ly/Fremdwaehrung.