Die Geschichte der Burg Schaumberg reicht bis ins hohe Mittelalter zurück. Mitte des 12. Jahrhunderts durch ein Grafengeschlecht erbaut, lassen sich ab 1216 Angehörige der niederadligen Herren von Schaumberg dort als Besitzer belegen. Im 14. Jahrhundert erst von den Grafen von Henneberg, dann von den wettinischen Markgrafen von dort verdrängt, gelang es erst 1499 Wilwolt von Schaumberg die Burg als sächsisches Lehen zurückzuerwerben. Irgend ein Dorfadliger war das nicht. Zeitgenossen fanden es wert, eine Lebensbeschreibung über ihn anzufertigen, in der auch beschrieben wird, wie der erfahrene Berufsmilitär die Burg seiner Ahnen umgestaltet hatte. Es ist aber auch die Rede von einer opulenten Hochzeitsfeiern mit hunderten Gästen.