Schaut man Videos von der Front in der Ukraine, fühlt man sich an eine Dystopie erinnert. In einer 20 Kilometer breiten Todeszone machen unbemannte Drohnen Jagd auf alles, was sich bewegt: LKWs, Geländewagen, einzelne Soldaten. Mit dem Sirren ihrer Rotoren stürzen sie sich auf ihre Ziele und explodieren. Was kaum zu sehen ist: Ansammlungen von Panzern, Hubschraubern und anderem Großgerät. Doch genau solche Waffen sind es, die der Bundestag zuletzt als Beschaffungsprojekte freigegeben hat: neue Fregatten für die Marine, Schützenpanzer fürs Heer. In den Worten mancher Experten: Altmetall. So sieht es etwa der Ökonom Moritz Schularick vom Institut für Weltwirtschaft in Kiel.
Bundeswehr Nicht nur „Altmetall“
Tobias Heimbach 22.08.2026 - 14:30 Uhr