In einem anderen Areal der Anlage werden Geräte zur Sterilisation von medizinischen Instrumenten so aufbereitet, dass sie auch unter extremen Bedingungen, wie Höhe oder Hitze, funktionieren. Dort kommen zudem Geräte hin, die vorher unter Extrembedingungen eingesetzt wurden. Die Spezialisten prüfen dann, ob und wie sie weiter genutzt werden können.
Apotheke zieht Besucher nach Blankenburg
"Ich denke, wir spielen hier eine ziemlich große Rolle", sagt Dorn, kurz bevor der Rundgang wieder am Drucktor endet. "Man kann sagen, jeder Truppenarzt in Deutschland hat irgendwo in seinem Sanitätsversorgungszentrum Medikamente, die er auch tagtäglich an die Soldatinnen und Soldaten ausgibt, die aus einem dieser drei Standorte kommen."
Die Apotheke wird aber auch regelmäßig besucht: Neben Schulklassen und anderen Interessenten kämen immer wieder auch Soldatinnen und Soldaten aus anderen Kasernen nach Blankenburg, um sie zu sehen. Dorn sagt ihnen dann häufig: "Bei Ihrem letzten Arztbesuch, wenn Sie dann Schnupfenspray oder eine Kopfschmerztablette bekommen haben, stammt die mit hoher Wahrscheinlichkeit hier aus der Untertageanlage." Sein Arbeitsplatz fasziniere viele, sagt der Hauptmann. Auch das mache ihn besonders.