Der Kaltennordheimer Bürgermeister Erik Thürmer will für die CDU im Wahlkreis 195 als Direktkandidat für den Bundestag ins Rennen gehen. Am Rande des Parteitages des CDU-Kreisverbandes Schmalkalden-Meiningen am Samstag in Walldorf erklärte der 40-Jährige offiziell seine Bereitschaft, sich nominieren zu lassen – eine Woche zuvor war er noch diesbezüglich unschlüssig gewesen. Am 18. Dezember tagt in Zella-Mehlis die Wahlkreisversammlung mit Delegierten aus den Südthüringer CDU-Kreisverbänden. Hier würde Erik Thürmer dann offiziell für den Südthüringer Wahlkreis nominiert. Er trat in diesem Jahr bereits als Direktkandidat des hiesigen Wahlkreises für den Thüringer Landtag an, unterlag aber gegen die AfD-Bewerberin. Am 23. Februar wird ein neuer Bundestag für die nächsten vier Jahre gewählt. „Südthüringen braucht eine starke Interessenvertretung in Berlin“, machte Thürmer in einer kurzen Rede an die Teilnehmer des Parteitags, der in der Gaststätte Zur Brückenmühle stattfand, deutlich. Dort war zuvor der Vorstand des Kreisverbandes neu gewählt worden, ebenso die Delegierten für die erwähnte Wahlkreisversammlung. Erik Thürmer ist seit zehn Jahren hauptamtlicher Bürgermeister, seit 2021 zudem ehrenamtlicher Vorsitzender der Verwaltungsgemeinschaft (VG) Hohe Rhön, lebt im Kaltennordheimer Ortsteil Kaltenlengsfeld, ist verheiratet und hat zwei Kinder.