Erfurt (dpa/th) - Die Organspende sollte nach dem Willen der Thüringer Landesregierung der Normalfall sein - wenn man nicht zu Lebzeiten widerspricht. Für eine entsprechende Widerspruchslösung setzt sich der Freistaat gemeinsam mit sieben weiteren Bundesländern im Bundesrat am Freitag ein, wie das Gesundheitsministerium mitteilte. Bislang muss man der Entnahme von Organen nach dem Tod vorher ausdrücklich zustimmen.