München/Berlin - Der umstrittene Länderfinanzausgleich ist im vergangenen Jahr auf rund 20 Milliarden Euro angewachsen. Mit Abstand größter Einzahler war wieder einmal Bayern, der Freistaat steuerte fast 60 Prozent der Einnahmen bei und zahlte damit im Vergleich zum Vorjahr knapp 6,5 Prozent mehr ein. Mehr als 14 Milliarden Euro flossen nach Ostdeutschland und Berlin. Die geht aus einer ersten Berechnung des bayerischen Finanzministeriums hervor, welche der Deutschen Presse-Agentur in München vorliegt.