Bundesjugendspiele in Floh Spaß auf Skiern und Inlinern

Annett Recknagel

Bewegung wurde jetzt an der Grundschule in Floh groß geschrieben – Bundesjugendspiele standen an.

Sophies Augen leuchteten. „Darf ich das noch mal machen?“, fragte sie. Leider nicht, denn pro Kind war nur eine Abfahrt von der mobilen Minischanze möglich. Schließlich sollte ein jeder Grundschüler diese Erfahrung einmal machen dürfen. Allein die Vorbereitung war aufwendig. Jeder musste in einen Skianzug schlüpfen, sich entsprechende Schuhe anziehen und einen Helm aufsetzen. Danach bekam jedes Kind Abfahrtsskier.

Der Thüringer Skiverband machte das zu den Bundesjugendspielen an der Grundschule in Floh möglich. Die mobile Minischanze war nur eine Station dieses Bewegungsmarathons. Auf dem Sportplatz der Grundschule fanden Sprint und Weitsprung statt. Auf dem Sportfeld in Floh gab es beste Bedingungen für Weitwurf und Ausdauerlauf.

Zudem war der Deutsche Skiverband on Tour mit seinem Mobil aus München angereist und hatte einen Bewegungsparcours dabei. Hier durften sich die Kinder an verschiedenen Hindernissen ausprobieren. Am kniffligsten waren wohl die Moonhopper, auf denen es galt, das Gleichgewicht zu halten und hüpfend voranzukommen. Mit etwas Geduld klappte das bei den meisten Kinder sehr gut. Anfangs brauchten alle Hilfestellung.

Sehr gut kam die Inlinerstrecke bei den Mädchen und Jungen an. Hier half Marlen Leffler kräftig mit. Insgesamt hatte sie sich in die Organisation des Bewegungstages mit eingebracht. Möglich wurde er durch die bestehende Kooperation von Grundschule und Deutschem Skiverband. Manch ein Schüler bewies bereits Können auf Inline-Skatern. Andere probierten sich erstmals aus.

„Wir möchten, dass die Kinder Ängste überwinden und sich mehr bewegen“, erklärte Grundschulleiterin Anja Mittelsdorf und freute sich, wie begeistert die Kinder bei der Sache waren. Selbst Mädchen und Jungen, die sonst etwas schüchterner sind, trauten sich, die Minischanze hinunterzusausen und strahlten am Ende.

 

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