Der an der Ostseeküste vor Wismar gestrandete Buckelwal wird sich Experten zufolge nicht aus eigener Kraft befreien können. Der Wasserstand liege aktuell bei 1,40 Meter, sagte der Direktor des Deutschen Meeresmuseums, Burkard Baschek, bei einer Pressekonferenz auf der Insel Poel. Das Tier liege „in einer Mulde im sehr weichen Sediment von etwa 30 Zentimeter“, der Rücken rage rund 40 Zentimeter aus dem Wasser. „Wenn es sich aus eigener Kraft freischwimmen wollte, bräuchte es einen Wasserstand, der um etwa 60 Zentimeter höher ist als heute.“