Buchlesung Bündnis für Demokratie und Weltoffenheit lädt ein

Das Cover des Buches, aus dem gelesen wird Foto:  

Das Bündnis für Demokratie und Weltoffenheit Kloster Veßra lädt ein zur Buchlesung mit anschließender Möglichkeit zur Diskussion „Nach Auschwitz: Schwieriges Erbe DDR – Plädoyer für einen Paradigmenwechsel in der DDR-Zeitgeschichtsforschung“.

Themar - Das Bündnis für Demokratie und Weltoffenheit Kloster Veßra lädt ein zur Buchlesung mit anschließender Möglichkeit zur Diskussion „Nach Auschwitz: Schwieriges Erbe DDR – Plädoyer für einen Paradigmenwechsel in der DDR-Zeitgeschichtsforschung“. Es lesen die Autoren Enrico Heitzer, Martin Jander, Anetta Kahane am Freitag, 22. Oktober , um 19 Uhr im Schützenhaus Themar, Bahnhofstraße 37. Moderiert wird die Veranstaltung von Sebastian Haak aus Erfurt, einem freien Journalisten, der unter anderem für Freies Wort schreibt.

Zum Inhalt schreibt der Wochenschau-Verlag: „Spätestens seit dem Aufkommen der völkischen Pegida und der AfD ist klar, dass politisches System und Gesellschaft der DDR aus dem Kontext des historischen Nationalsozialismus wie des gegenwärtigen Rechtsradikalismus genauso wenig herausgelöst werden können, wie die alte und neue Bundesrepublik. Ein Klima ist entstanden, in dem bislang ignorierte oder verdrängte Konfliktlinien der deutschen Mehrheitsgesellschaft – wie der Umgang mit Rechtsextremismus, Antisemitismus und Rassismus – deutlich zutage treten. Einige Historiker, Politiker sowie Bürgerrechtler instrumentalisieren die DDR-Aufarbeitung sogar für ihr rechtspopulistisches Engagement. Das Buch fasst wesentliche Ergebnisse der Tagung „Nach Auschwitz: Schwieriges Erbe DDR“ vom Januar 2017 zusammen. Es versteht sich als ein Plädoyer für eine intensivere Hinwendung der Zeitgeschichtsforschung wie der politischen Bildung zur Untersuchung und Kritik der SED-Diktatur als einer von drei Nachfolgegesellschaften des Nationalsozialismus.“ Herausgegeben im Auftrag der Amadeu Antonio Stiftung sowie der Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen (Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten).“

Die Lesung findet unter Beachtung der 3G-Regel statt. Anmeldung per E-Mail beim Bündnis für Demokratie und Weltoffenheit Kloster Veßra per E-Mail an buendnis.kloster.vessra@gmx.de.

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