Grobe Kämpfe in der Politik haben den Vorteil, dass sie die Positionen der Mitspieler gnadenlos offenlegen. Das gilt zunächst für die beiden Lager innerhalb des BSW. Angesichts Eskalation ist kaum noch vorstellbar, wie diese noch glaubwürdig in einer gemeinsamen Organisation koexistieren können, die eine Partei sein soll. Spätestens nach der Wahl in Sachsen-Anhalt kommt es im BSW so oder so zum Showdown: Schaffen es die Wagenknechtler nicht in den Landtag, dann sind die angepassten Thüringer schuld. Kommen sie rein und wählen mit der AfD einen parteilosen Regierungschef oder winken gleich AfD-Mann Ulrich Siegmund durch, dann müssen die Thüringer Farbe bekennen und das Wagenknecht-Bündnis verlassen, wenn sie ihren Anstand behalten wollen.
BSW-Zoff Höcke sagt „Danke, Sahra“
Markus Ermert 14.08.2026 - 16:45 Uhr