Brotterode Die Maipilze strecken ihre Köpfe

Maipilze in allen möglichen Größen. Foto: picture alliance/dpa/Waltraud Grubitzsch

Freunde von Naturkost können neben Salat vom Frühbeet auch nach anderen Köstlichkeiten Ausschau halten. In den Wäldern und auf den Wiesen sind die ersten Frühlingspilze gewachsen.

Brotterode - „Es ist noch nicht die Masse. Aber die Vorzeichen sind gut“, sagte der Brotteroder Pilzberater Gerd Fuchs mit Blick auf die Waldfrüchte. Er hatte sich schon mehrfach auf die Suche begeben und beim jüngsten Streifzug durch die Natur eine stattliche Anzahl gefunden. Im Körbchen lagen zwei Kilo Maipilze.

Der Fundort befindet sich aber nicht im Brotteroder Revier sondern in Richtung Gumpelstadt. In der Bergstadt selbst sei es noch zu kalt, immerhin gebe es ordentliche Niederschläge. Der Mairitterling dürfe aber nicht mit dem ziegelroten Risspilz verwechselt worden, warnt der Experte. Dieser rieche aber stark nach Mehl. Später reiße der Hut auf, daher habe er auch seinen Namen. Schon im kommenden Monat dürfte das Angebot vielseitiger werden. Im Juni wachsen gewöhnlich die ersten Sommersteinpilze.

 

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