In einem Brief an Robert Habeck fordert Schmalkaldens Bürgermeister Thomas Kaminski den Bundeswirtschaftsminister auf, „schnellstmöglich und klar kommuniziert Maßnahmen zur Energiepreisreduzierung für Industriebetriebe umzusetzen“. Mit großer Sorge werde in den Industriebetrieben, aber auch bei anderen Gewerbebetrieben und den privaten Haushalten die Energiepreisentwicklung bei Strom und Wärme beobachtet, so Kaminski zum Stimmungsbild der klein- und mittelständischen Industriebetriebe aus Schmalkalden. Die Bemühungen der Bundesregierung, die Energiepreise in Teilen für Private und Gewerbebetriebe als Vertragskunden zu deckeln, nehme er sehr wohl zur Kenntnis und könne dies ausdrücklich unterstützen. Allerdings seien diese Maßnahmen für das produzierende Gewerbe sowohl als Vertragskunden als auch Energiebezieher über den Spotmarkt nicht ausreichend. Zum Unternehmerstammtisch der Stadt Schmalkalden am 4. Oktober sei sehr deutlich zum Ausdruck gebracht worden, dass bei den derzeitigen Energiepreisentwicklungen auch und insbesondere im Strombereich eine Kalkulationsgrundlage zur Erstellung von Angeboten und späteren Absicherungen von Fertig- und Zwischenprodukten nicht möglich ist. Zudem werde die ohnehin schon sehr hohe Inflation befeuert.