Der Breitbandausbau im Ilm-Kreis bleibt ein Flickenteppich. Das liegt nicht am Landkreis sondern vielmehr am von der Bundesregierung gewählten System. Als sie im Zuge der Corona-Pandemie ihre Offensive startete, konnten zunächst die Telekommunikationsunternehmen erklären, wo sie selbst einen Ausbau planen. An den restlichen Stellen, also jenen, die wirtschaftlich für die Unternehmen uninteressant erschienen, sollte dann die öffentliche Hand einspringen. Damit nicht jede Kommune selbst ein Erschließungsverfahren starten musste, übertrugen die meisten die Aufgabe an den Landkreis, der wiederum die Thüringer Netkom mit dem Ausbau beauftragte. Diese wolle die Maßnahme bis Dezember abgeschlossen haben, erklärte Stefan Grau, Breitbandbeauftragter im Landratsamt kürzlich im Ausschuss für Bau, Wirtschaft und Verkehr.
Breitbandausbau Ilm-Kreis fast fertig, doch Lücken bleiben
Berit Richter 27.03.2024 - 13:00 Uhr