Unter dem Titel „Stacheldraht, Sperrzone, Zwangsaussiedlungen – Die Befestigung der DDR-Westgrenze 1952“ hat der Historiker Roman Grafe bei der Thüringer Landeszentrale für politische Bildung ein Sonderheft über die Schließung der innerdeutschen Grenze veröffentlicht. Komprimiert auf 38 Seiten schildert er die Ereignisse von 1952. Ab dem 26. Mai 1952 begann die Schließung der 1400 Kilometer langen Grenze. Heute sind die Spuren der Befestigung der innerdeutschen Grenze in einer Fünf-Kilometer-Sperrzone nur noch vereinzelt in der Landschaft offen erkennbar. Die unübersehbare Waldschneise entlang des heutigen Grünen Bandes war einst bestückt mit Stacheldrahtzäunen und Drahthindernissen. Nur noch wenige Relikte aus jener Zeit sind um Ludwigsstadt, Probstzella, Gräfenthal und Lehesten noch erkennbar. Eines davon ist der ehemalige Grenzzaun bei Lehesten und der Grenzturm auf dem Hopfsberg als einer der wenigen noch existierenden Grenztürme.
BRD und DDR Filmemacher an der Grenze
Robert Thümer 28.04.2023 - 09:00 Uhr