Brauchtum Traditionelles Wintersonnenwendfeuer auf dem Döllberg

Jan Fandrich

Die Wintersonnenwende wurde mit einem großen Feuer und vielen Gästen traditionell auf dem Suhler Döllberg gefeiert. Die Tage werden nun wieder länger, wenn auch nur in ganz kleinen Schritten.

Ein vorgezogenes Wintersonnenwendfeuer feierten Mitglieder des Suhler Döllbergvereins und Freunde vor einer Woche an der Hütte hoch über Suhl mit herrlichem Blick auf die Stadt. Foto: /Jan Fandrich

Ein vorgezogenes Wintersonnenwendfeuer wurde bereits am vergangenen Samstag auf dem Suhler Döllberg entzündet. Mitglieder und Freunde des Döllbergvereins e. V. Ski-alpine trafen sich an der Hütte, um gemeinsam die nun wieder länger werdenden Tage zu feiern. Da das Wetter mit Kälte und angekündigtem Neuschnee gut passte und der Heiligabend für die Veranstaltung natürlich nicht infrage kam, entschieden sich die Organisatoren, die Party einfach vorzuziehen.

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Neuer Hüttenwirt schon aktiv

Verantwortlich für die Durchführung an diesem Tag war der neue Hüttenwart der Döllberghütte Ralf Dost, der sich ab dem kommenden Jahr um die gemütliche Einkehr hoch über der Stadt kümmert. Das Feuer wurde mit dem Einsetzen der Dämmerung gegen 16 Uhr angezündet. Bei herrlichstem Winterwetter konnten die Besucher zunächst einen traumhaften Sonnenuntergang erleben und anschließend ein phantastisches Feuer zur Wintersonnenwende. Bei klarer Sicht gab es dank des Waldumbaus ganz neue Ausblicke auf das Umland.

40 Liter Kesselgulasch

Nicht nur am Feuer, sondern auch vor und in der Hütte herrschte beste Stimmung. So gab es die gewohnten Heiß- und Kaltgetränke und deftige Speisen vom Grill. Und für so einen schönen Anlass – nach zwei Jahren Pause – dachte sich Vereinsmitglied Danny Scheller, könnte man den Besuchern bei den winterlichen Temperaturen im zweistelligen Minusbereich auch mal einen Kesselgulasch anbieten. Dieser wurde draußen vor der Hütte auf offenem Feuer zubereitet. Die immerhin 40 Liter waren innerhalb kürzester Zeit verspeist.

Der Verein und die Freunde der Hütte, die bei der Durchführung mitgeholfen haben, sind dankbar dafür, dass so viele Besucher zum Gelingen des Festes mit ihrer guten Stimmung beigetragen haben.