Brauchtum Osterbasar mit Kreativem rund um den Frühling

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Viel Kreatives gab es im etwas wind- und wettergeschützten Durchgang hinter dem Blauen Tor im Steinweg zu entdecken und zu kaufen. Foto: /Bastian Frank

Das Wetter hätte nicht schlechter sein können für einen Freiluftbasar mit österlichen Accessoires. Dennoch gab es reges Interesse an den Angeboten der Kleinen Insel, sodass rund 600 Euro Spenden für die Ukraine zusammenkamen.

Eisiger Wind und Schneeschauer konnten weder die Verkäuferinnen noch die Kundschaft des von mehreren Partnern an der Kleinen Insel ausgerichteten Osterbasars schrecken. Einigermaßen geschützt im Durchgang hinter der blauen Toreinfahrt zwischen dem ehemaligen Askania und der Sparkasse gab es vielerlei an kreativen, handgefertigten österlichen Dekorationsartikeln zu bewundern und zu kaufen. Die schmucken, bunten, kleinen und großen Dinge waren so breit gefächert wie die Palette der zum kreativen Basteln verwendeten Materialien.

Bestückt wurde der Basar überwiegend von Teilnehmern an beruflich-sozialen Maßnahmen der Personalentwicklungsgesellschaft Pergo, der Simson Privat Akademie SPA und des Familienzentrums „Die Insel“, die mit ihren Praxisanleitern schon Wochen zuvor für das Vorhaben gearbeitet hatten.

Viele Suhler nutzten am Freitag die einmalige Möglichkeit, eine ganz besondere Osterdekoration zu erwerben. Vor allem nachgefragt waren Patchworkkissen und Osterdeko aus Holz, die in der Kreativwerkstatt der SPA entstanden. Aber auch Insektenhotels und Nistkästen fanden regen Absatz. „Wir sind mit der Resonanz angesichts des wirklich schlechten Wetters sehr zufrieden“, resümiert denn auch Martina Tolksdörfer-Schindler von der „Kleinen Insel“. Freilich hätte der Basar bei sonnigem Frühlingswetter bei Passanten im Steinweg noch einmal größere Anziehungskraft entfaltet, wenngleich es in Anbetracht des Krieges und der Bilder aus der Ukraine schwerfällt, ungetrübte Freude auf das Osterfest zu entfalten. Dennoch stand letztlich ein Verkaufserlös von immerhin 600 Euro unterm Strich, der komplett auf das Spendenkonto der Stadt „Hilfe für die Ukraine“ überwiesen wird.

Einige der mit viele Liebe und Hingabe gebastelten Sachen wurden allerdings beim ersten Anlauf nicht verkauft. Sie sollen deshalb eine zweite Chance bekommen. „Vielleicht bieten wir zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal einen solchen Basar an, wenn es etwas wärmer ist“,    überlegen     die Organisatorin-nen. vat

 

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