Brandstiftung Waldhaus absichtlich in Schutt und Asche gelegt

Beim Waldhaus deutet alles auf Brandstiftung hin. Das äußerte am Mittwoch ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Meiningen gegenüber Freies Wort.

Sonneberg - Die ehemalige Ausflugsgaststätte am Schönberg in Sonneberg war am Sonntagmorgen in Flammen aufgegangen. Am Montag untersuchten Experten von der Kripo Saalfeld die Ruine. Dabei kam  ein Suchhund zum Einsatz, trainiert aufs Entdecken von Spuren von Brandbeschleunigern.

Dem Vernehmen nach schlug das Tier an. Als weiteres eindeutiges Indiz werten es die Ermittler, dass Unbekannte die Zuwegung zum brennenden Objekt mit Holz und morschem Geäst verbarrikadiert hatten. Das mutwillig aufgetürmte Hindernis ließ sich zwar leicht entfernen, doch werde damit die Annahme gestützt, dass das Gebäude absichtlich angesteckt wurde.

Die Frage, ob der Brandstiftung ein mutmaßlich politisches Motiv – das Waldhaus dient seit 2015 zur Veranstaltung von Rechtsrock-Konzerten und ebenso als Treff von Rechtsextremisten –  zugrunde liegt? Könne gegenwärtig nicht beantwortet werden, so ein Sprecher der Staatsanwaltschaft. Dies bleibe Gegenstand der weiter mit Hochtouren laufenden Ermittlung

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