Tübingen - Trotz heftiger Kritik will Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer (parteilos) weiter das sogenannte N-Wort verwenden. "Es gibt keinen Grund, einzelne Wörter zu tilgen. Und schon gar nicht zu behaupten, dieses eine einzige Wort - über das wir jetzt natürlich nicht reden - sei schlimmer als Hitler oder Holocaust", sagte der 53-Jährige im Podcast "Meine schwerste Entscheidung" der Funke Mediengruppe. "Da sagen wir doch auch nicht H-Wort. Das ist absurd." Auf die Bemerkung "Sie benutzen das Wort weiter" antwortete Palmer: "Natürlich."