Bob Herber Rückschlag für Anschieber Rödiger

Pechvogel: Alexander Rödiger. Foto: Gerhard König/Imago

Bob-Routinier Alexander Rödiger hat sich die Bizepssehne abgerissen. Ob der Thüringer noch vor Olympia fit wird, ist fraglich.

Oberhof - Für Bob-Anschieber Alexander Rödiger ist die Teilnahme an den Olympischen Spielen in Peking (4. bis 20. Februar 2022) in ernsthafte Gefahr geraten. Der 36-jährige Oberhofer, der seit einem halben Jahr dem Team von Abonnement-Sieger Francesco Friedrich angehört, hat sich nach dem ersten Saison-Weltcup in Innsbruck-Igls beim Ausladen der Bobs die Bizepssehne abgerissen.

Der zweimalige Vizeolympiasieger im Viererbob (2010, 2018) ist bereits operiert worden. „Die OP ist super verlaufen und die Bizepssehne sitzt wieder an Ort und Stelle“, teilte Rödiger auf seiner Facebook-Seite mit. „Die Schmerzen halten sich in Grenzen und die Vorfreude, wieder an die Hantelstange gehen zu können, wächst mit jeder Minute. Natürlich muss ich geduldig bleiben und meinem Körper die Zeit geben, den Eingriff zu verarbeiten und auszuheilen.“ Ob Rödiger rechtzeitig fit wird, um in China zum Aufgebot zu gehören, muss abgewartet werden.

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