Bob Abschied von der großen Bühne

Wechselt bald in die Bobsport-Rente über: Alexander Rödiger. Foto: /Gerhard König/Imago

Ein Großer des Bobsports sagt leise Servus: Weltklasse-Anschieber Alexander Rödiger wird am Sonntag in St. Moritz sein letztes Rennen bestreiten.

Oberhof - Letzter Auftritt auf der ganz großen Bühne: Bob-Anschieber Alexander Rödiger aus Oberhof, der 2010 im Team von André Lange und 2018 im Bob von Nico Walther jeweils olympisches Silber im Vierer gewonnen hat, wird am Wochenende in St. Moritz/Schweiz seine Laufbahn beenden. Nachdem sich der 36-Jährige Ende November einen Abriss der Bizepssehne zugezogen und das Ticket für die Olympischen Spiele in Peking (4. bis 20. Februar) verpasst hatte, bestreitet Rödiger am Sonntag im Schlitten von Bob-Dominator Francesco Friedrich sein letztes Rennen. „Ja, das stimmt, er fährt mit Friedrich im Vierer“, bestätigte der Oberhofer Bundesstützpunkttrainer Matthias Höpfner. „Und danach ist geplant, dass er ab dem Herbst in das Thüringer Trainerteam einsteigt.“ In der Trainerausbildung befindet sich Rödiger bereits seit einiger Zeit.

Auch Mariama Jamanka, Olympiasiegerin von 2018 in Pyeongchang/Südkorea, dürfte am Wochenende letztmals in einem Weltcup-Rennen antreten. Es ist ein offenes Geheimnis, dass die 31-jährige Wahl-Oberhoferin ihre Laufbahn nach den Olympischen Spielen beenden will.

Gute Nachrichten gibt es von Hans-Peter Hannighofer. Der 24 Jahre alte WM-Dritte mit dem Zweierbob hat seine Verletzung (Sehnenabriss am Knie) überwunden und wird bei der Junioren-WM vom 21. bis 23. Januar in Innsbruck einen Spurschlitten lenken. Die Rückkehr des Erfurters ins Wettkampfgeschehen ist für die nächste Saison fest eingeplant.

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