Keine vier Wochen ist es her, dass die Frau, die Nebenklägerin ist, ihren Rechtsanwalt hat versichern lassen, dass das Trauma, das sie erlitten habe, so schwerwiegend sei, dass sie in Gegenwart ihres Peinigers nicht aussagen könne. Der Mann, Angeklagter im Prozess um ein blutiges Beziehungsdrama am Landgericht Meiningen, wurde aus dem Gerichtssaal gebracht, die Frau sagte aus. Über jene Nacht im vergangenen Sommer, als der Mann, noch oder nicht mehr ihr Gefährte, in der Annahme, sie betrüge ihn, den Rivalen mit einem Messer schwer – laut Gerichtsmedizin potenziell lebensgefährlich – verletzte, als er den anderen in oder auf dem Bett der Frau antraf. Dann die Frau schlug und trat und beleidigte, Stunden später noch würgte, ihre Wohnung in Zella-Mehlis verwüstete.
Blutiges Beziehungsdrama Tritte, Trauma, demnächst Trauung?
Redaktion 18.02.2026 - 20:34 Uhr