Auch in den Sommerferien macht die politische Debatte über die Zukunft der Schulen keine Pause. Die Fraktionen wägen ab, betrachten die Schülerzahlen, den Zustand der Gebäude. Die seit Jahren sinkenden Geburtenzahlen erhöhen dabei den Entscheidungsdruck. Frühestens nach der sechswöchigen Unterrichtsunterbrechung wird sich zeigen, welche Grundschulen in den kommenden Jahren geschlossen werden sollen. Mehrere Bildungsstandorte – von Frankenheim in der Rhön bis Wernshausen im Werratal – stehen seit Jahren auf dem Prüfstand. In den politischen Diskussionen werden derzeit vor allem Kaltenwestheim und Roßdorf als mögliche Schließkandidaten gehandelt.