Großer Unmut herrscht bei vielen Kommunen in der thüringischen Rhön. „Vor kurzem hat das noch grün geführte Thüringer Umweltministerium kurz vor Schluss die neue Verordnung des Biosphärenreservates Thüringische Rhön beschlossen. Damit verdoppelt sich innerhalb der Thüringer Rhön durch die Stilllegung von etwa 750 Hektar Staatsforst die Kernzone von 1,5 Prozent auf rund 3 Prozent“, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt Geisa im Auftrag der an der Petition beteiligten Kommunen. Die Pflegezone werde durch private und kommunale Flächen von vorher 9 Prozent auf jetzt rund 18 Prozent der Gesamtfläche ausgeweitet. „Und das, obwohl länderübergreifend mit hessischen und bayrischen Flächen die Vorgaben zuvor schon mit 12 500 Hektar übererfüllt waren. Vor Ort herrscht Unmut über diese einseitige Vorgehensweise des Umweltministeriums“, heißt es in dem Statement.