Biosphärenreservat Rhön Manager für die „frischen Ideen“ der Rhön gesucht

Mensch und Natur im Einklang – das Jubiläumsmotto des Biosphärenreservats Rhön ist wegweisend für die weitere Entwicklung. Foto: Karola Marbach

Die Thüringer Verwaltung des Biosphärenreservates Rhön hat eine Stelle für nachhaltige Regionalentwicklung ausgeschrieben. Sie soll helfen, diverse Förderprojekte umzusetzen.

Zella - Im Biosphärenreservat Rhön gibt es keinen Stillstand. Ziel ist eine wirtschaftliche Entwicklung mit regionalen, ökologischen und sozialen Schwerpunkten. Diese wird auch im 30. Jubiläumsjahr des Biosphärenreservats weiter vorangetrieben – ganz im Sinne des Mottos „Mensch – Natur – Einklang“. 2021 feiert das länderübergreifende Biosphärenreservat bekanntlich 30 Jahre Anerkennung durch die UNESCO. Dieses besondere Jahr startete in Thüringen – hier liegt seit Dezember 2020 die Federführung – mit einer Investition aus dem Umweltministerium: Im Rahmen eines Förderprogramms zur nachhaltigen Entwicklung in den Nationalen Naturlandschaften Thüringens wurden für den Thüringer Teil des Biosphärenreservats 525 000 Euro bereitgestellt.

„Die Förderung hat den Weg für frische Ideen der Kommunen geebnet“, freut sich Ulrike Schade, die zum 1. Dezember 2019 die Leitung der Thüringer Verwaltungsstelle übernommen hatte – mit dem Ziel, neben dem Schutz der Natur vor allem die Bildung für nachhaltige Entwicklung und die Regionalentwicklung weiter voranzubringen. Im Mittelpunkt der Investitionen stehen nachhaltiger Tourismus, Bildung, Sternenpark Rhön, Digitalisierung, Mobilität, regionale Produkte, Klimaschutz sowie der Schutz der natürlichen und kulturellen Vielfalt. Dass es den Kommunen nicht an Ideen mangelt, zeigt die Resonanz: Rund 50 Projektskizzen waren innerhalb weniger Wochen eingegangen. 27 hatte der Beirat des Vereins Rhönforum für die weitere Beantragung ausgewählt. Diese am 30. April in Erfurt eingegangenen Anträge werden derzeit bearbeitet, die Zuwendungsbescheide des Umweltministeriums sollen noch im Mai folgen. Die Thüringer Verwaltung hat diesen Prozess begleitet. „Nun wollen wir die Gemeinden auch bei der Umsetzung unterstützen. Die tollen Ideen sollen für die Bevölkerung einen Mehrwert darstellen“, erklärt Ulrike Schade. Daher hat die Verwaltung für die weitere intensive Zusammenarbeit nun eine Stelle ausgeschrieben: Zum nächstmöglichen Zeitpunkt soll ein Referent für nachhaltige Regionalentwicklung das Team in der Propstei Zella verstärken. Infos zur Bewerbung finden Interessierte auf der Homepage des Biosphärenreservats:

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