Mit den Fotografien von Thomas Billhardt, der 1937 in Chemnitz geboren wurde, sind hierzulande viele Menschen aufgewachsen. Er fotografierte den Krieg in Vietnam, die bittere Armut in Chile, Nikaragua und vielen afrikanischen Ländern. Aber auch in der DDR war er als Fotoreporter landauf landab unterwegs. Sogar in Wasungen zum Karneval. Neugier auf seine Bilder, aber auch auf den inzwischen 87-jährigen Fotografen lockte trotz der Hitze am vergangenen Samstag zahlreiche Besucherinnen und Besucher in die städtische Galerie ada. Neben dem Stammpublikum kamen diesmal auch junge Familien mit Kindern. Unter ihnen einige, die sich zuvor in der Kinderstadt Tiberanda als Ausstellungsmacher mit den Fotografien von Thomas Billhardt beschäftigt hatten. Zu ihrer eigenen Bild-Auswahl diktierten sie ihre Gedanken aufs Handy. Per QR-Code konnten sie nun zum ersten Mal ihre Stimmen hören. Als Kinderführung begleiten sie in den nächsten Wochen die kleinen und großen Besucher durch die Ausstellung „Kinder der Welt“.