Geheimnis- und Vertrauensschutz, Nichtöffentlichkeit, Amtsverschwiegenheit – mit dieser Dreifaltigkeit sind die Prämissen im Vorlauf der am Mittwoch im Kreistag beschlossenen Fortschreibung der Schulnetzplanung des Landkreises Sonneberg für die Jahre bis 2030/31 wohl ganz gut umrissen. Die gepflegte Intransparenz hat freilich damit zu tun, dass so eine Schulnetzplanung seit jeher kein Gewinnerthema ist, weder für die Verwaltung. Und schon gar nicht für die Lokalpolitik, die eben nicht einen Zuwachs an Bildungsoptionen gestalten kann. Sondern vielmehr mit schwindenden Schülerzahlen und in der Folge unter Druck kommenden Standorten umgehen muss.
Bildungswesen Kurze Frist, Gefahr im Verzug
Andreas Beer 12.06.2026 - 18:10 Uhr