Spätestens nach Bestätigung eines weiterführenden Schulteils durch das Bildungsministerium im Sommer des vergangenen Jahres war den Verantwortlichen der von einer Grundschule zur Gemeinschaftsschule gewachsenen Evangelischen Schule Suhl klar, dass es neue Räume braucht, um perspektivisch alle Jahrgänge unterrichten zu können. Die bereits seit 2022 vom Träger, dem Diakoniewerk der Superintendenturen Sonneberg und Hildburghausen/Eisfeld, begonnene Suche nach geeigneten Objekten wurde intensiviert. Frei gewordene Räume des Stadtarchivs in Goldlauter standen dabei ebenso im Fokus wie ein Umzug in die Aue-Schule oder das Friz in Neundorf. Es gab Besichtigungen, Verhandlungen, Gespräche mit der Stadt und dem zuständigen Ausschuss. Letztlich geriet das baulich in gutem Zustand befindliche Gebäude der einstigen DDR-Kinderkombination in der Ringbergstraße 60 in den Blickpunkt. Dort steht eine Gebäudehälfte bereits seit Jahren leer, weil von den 176 Kita-Plätzen nur noch knapp 60 belegt sind. Eine Glückssituation für die jährlich um eine Klassenstufe wachsende Schule, die einen kompletten Gebäudeteil des städtischen Objekts belegen kann.