Erfurt - Lieferengpässe, aufwendige Abstimmungen und langwierige föderale Prozesse: Viele der Digitalpakt-Millionen sind an Thüringens Schulen noch nicht angekommen. Von den rund 191 Millionen Euro, die der Freistaat ausgeben kann, sind erst 46,1 Millionen Euro bewilligt und verplant, wie aus Daten des Thüringer Bildungsministeriums von Mitte Dezember hervorgeht. Verhältnismäßig schnell wurden dabei jene Gelder bewilligt, die für die Ausstattung von benachteiligten Schülern mit digitalen Geräten wie Tablets und Laptops gedacht sind: Hier ist der gesamte Betrag von 14,7 Millionen Euro bereits gebunden. Ausgegeben und abgerechnet wurden aber erst 1,5 Millionen Euro.