„Fertig“, sagt Ricardo Villacis. Gerade einmal drei der insgesamt fünfeinhalb Tage des Symposiums sind vorüber. Es ist noch nicht mal Mittag am Donnerstag, da hat der Holzbildhauer und Kettensägenkünstler schon seine Signatur am Fuße seiner Skulptur ins Holz gemeißelt. Während der in Barchfeld-Immelborn im Wartburgkreis lebende, gebürtige Ecuadorianer nun in der verbleibenden Zeit bis Samstagnachmittag nur noch Lasur auf seine mannshohe Holzsammlerin auftragen muss, haben seine vier Künstlerkollegen im Schlosshof bis dahin noch ein wenig mehr zu tun.